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Sehenswürdigkeiten in Sopron

Feuerturm | Storno-Haus | Lackner-Haus | Fabricius-Haus | Apothekenmuseum | Gambrinus-Haus | Dreifältigkeitsäule | Geißkirche und Kapitelsaal | Das Forum von Scarbantia | Alte Synagoge | Ursulinerplatz | Eggenberg-Haus | Bezerédj Palast | St. Michael Kirche


Sopron hat viel zu bieten. Die wichtigsten Anziehungspunkte sind die stimmungsvollen historischen Gassen der Innenstadt, architektonische Seltenheiten im gotischen, barocken und Renaissance-Stil und die zahlreichen Denkmäler. Neben imposanten alten Bauwerken, den kleinen Gassen, den Plätzen und ihrer mittelalterlichen Atmosphäre, der stellenweise erhaltenen Stadtmauer und den Torbögen, ist mit den Weinkellern, die in einigen Stadtteilen zu finden sind, auch eine gewisse dörfliche Stimmung vertreten.

Feuerturm (Tűztorony, Fő tér 1.)

Der Feuerturm ist das Wahrzeichen der Stadt Sopron. Der zylinderförmige Rumpf wurde auf römischen Fundamentmauern errichtet, er diente ab dem 13. Jahrhundert als nördlicher Torzugang innerhalb der Stadtmauer. Seine heutige Form mit dem barocken Rundgang und dem barocken Turmhelm darüber stammen aus der Zeit nach dem Feuer von 1676. Die Turmwächter hatten eine besonders wichtige Aufgabe: Nämlich die Stadt genau zu beobachten und die Feuer sofort zu melden. Sie wiesen die Richtung des Feuernestes nachts mit Lampen, tags mit farbigen Fahnen. Sie alarmierten die Stadtbewohner, sobald sich fremde Soldaten oder Wagen mit fremden Wein näherten. Der Feuerturm ist ein Wahrzeichen der Treue. Auf der am 14. Dezember 1921 abgehaltenen Volksabstimmung stimmten die Bürger Soprons und weiterer 8 Gemeinden für ihre Zugehörigkeit zu Ungarn.

Storno-Haus (Fő tér 8.)

Dieses barocke Eckgebäude ist eines der schönsten Gebäude von Sopron, eines der Schmuckstücke auf dem Hauptplatz. Im 15. Jahrhundert befand es sich im Besitz der Familie Haberleiter, bei der auch König Matthias im Winter 1482-83, während seines Feldzuges nach Wien, logierte. Im 18. Jahrhundert kam es in den Besitz der Familie Festetics, in dieser Zeit erhielt das Gebäude seine endgültige Form. Die Familie Storno kaufte das Haus 1872. Franz Liszt war hier 1840 und 1881 zu Gast und konzertierte. Charakteristisch für dieses Haus ist der über zwei Stockwerke gehende, reich geschmückte Erker, der von zwei toskanischen Halbsäulen eingefasste Torbogen mit dem Wappen der Festetics und der wunderschöne Pelikan-Türklopfer. In diesem Haus befand sich im 15. Jahrhundert die erste Apotheke Soprons.

Ferenc Storno rettete mehrere dem Untergang geweihte Kunstwerke, diese bilden die Basis für die bekannte Storno-Sammlung. Das aus Antiquitäten und den Werken der Familienmitglieder bestehende Interieur ist Abbild der Wohnkultur im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert. Die Ausstellungsstücke umfassen wertvolle Möbel, Waffen, Porzellan und Glasarbeiten, die in den Räumen im zweiten Stock besichtigt werden können, wo die Familie von 1875-1984 wohnte. 

Lackner-Haus (Fő tér 7.)

Das aus dem Mittelalter stammende Gebäude war Anfang des XVII. Jahrhunderts das Haus des Bürgermeisters Kristóf Lackner. Zu dieser Zeit entstand die Hauptfassade, der Erker im klassizistischen Stilstammt aus dem Jahre 1830. Am korbförmigen Schlußstein ist das Wappen und die Losung des Bürgermeisters Kristóf Lackner zu sehen. Auf dem Loggienhof ist ein mittelalterlicher Wohnturm zu sehen, unter der Arkade im Erdgeschoß befindet sich ein Lapidarium. Nachdem Kristóf Lackner das Haus der Stadt hinterließ, wurden hier die Militärkommandanten der Stadt untergebracht, so wurde das Haus nach dem Eigentümer bzw. seinen späteren Bewohnern Lackner-Haus oder auch Generals-Haus genannt.

Fabricius-Haus (Fő tér 6.)

Das Besondere an diesem Gebäude ist, dass die Archäologen unter dem Haus Reste eines römischen Bades fanden. Im 14. Jahrhundert standen auf dem Grundstück zwei Häuser, das hintere der beiden war schon damals zweistöckig. Sehr schön ist der gotische große Saal, des weiteren sollten Sie dem im 17. Jahrhundert gebauten Arkaden-Säulengang und dem gotischen und barocken Keller im hinteren Trakt Beachtung schenken. Die Besitzer des Hauses waren immer reiche, angesehene Bürger, Kaufleute. Seinen Namen erhielt das Haus nach Endre Fabricius, Stadtrichter und Bürgermeister, der das Haus 1806 kaufte. Ihn verbanden freundschaftliche Beziehungen zu Sándor Petőfi, der sich nach seiner Flucht aus der Kaserne hier ziviles Gewand für seinen Besuch des Konzertes von Franz Liszt anzog. Das Gebäude beherbergt drei Ausstellungen.

Apothekenmuseum (Patika-ház)

Mit diesem Haus sind die ersten Maßnahmen zum Denkmalschutz in Ungarn verbunden. Zur Zeit Lajos II. wollte der Stadtrat das Gebäude abreißen lassen, um Raum zu schaffen. Der König jedoch verweigerte seine Zustimmung zu diesem Tun, da die harmonische Schönheit des Platzes sonst verloren gegangen wäre. Im Gebäude befand sich seit Mitte des 17. Jahrhunderts die Engelsapotheke und ab diesem Zeitpunkt diente es auch als Wohnstatt für Apotheker- und Arztfamilien. Der wohl bekannteste Bewohner war Ádám Gensel (1677-1720), er war Arzt und Meteorologe und entdeckte schon damals die Wirkung von Wetterfronten auf den menschlichen Körper. Das Haus hatte bis zum Umbau 1850 Arkadengänge.

Die Familie Gensel löste die Erweiterung der Apotheke aber, indem sie die Arkadengänge zumauern ließ. Nach der Restaurierung des Gebäudes in den Jahren 1966-67 erhielt hier das Soproner Apothekenmuseum seinen Platz. Die Ausstellung zeigt einen Medikamentenausgaberaum, dessen Arbeitstisch, Schränke und wunderschöne Gefäße vom Anfang des 19. Jahrhunderts stammen. Besonders schön sind die Altwiener Porzellangefäße mit Engelsköpfen und die Glasfläschchen mit Alchimistenzeichen. Als Kuriosum gilt jene Urkunde einer Hebamme, auf der die Unterschrift von Ignác Semmelweis zu sehen ist. Neben den alten Geräten der Arzneimittelherstellung sind auch Erinnerungen an Volksheilkunde und Quacksalberei, sowie Gegenstände des Aberglaubens zu sehen: z.B. Schutzamulette gegen den bösen Blick und Schutzkappen gegen den Kinderwahn. Das wertvolle Buchmaterial ist der Fachliteratur der Heilkunde und der Medizin entnommen.

Gambrinus-Haus (Fő tér)

Das Gambrinus-Haus war bis zum Ende des 15. Jahrhunderts Rathaus, als Gabe von Zsigmond wurde es 1422 Stadteigentum. Das Haus trägt die Merkmale mehrerer Baustile, die sich aufeinanderlagernden Jahrhunderte andeutend. An der Fassade des Gebäudes sind Rokokoverzierungen, auf dem Hof die Spuren von mittelalterlichen Konsolen, im Toreingang gotische Sitznischen zu beobachten. Wenn man am Eisenzaun neben dem Haus hinunterschaut, sieht man die Reste der Bernsteinstraße aus der Römerzeit.

Dreifältigkeitsäule (Fő tér)

Eine hervorragende Schaffung der ungarischen baracken Bildhauerkunst. Jakob Löwenburg und seine Ehefrau Katalin Thököly liessen die Säule in den Jahren 1695-1701 aus Dankbarkeit für die Rettung vor der Pest errichten. Der Künstler ist unbekannt. Das Fundament besteht aus drei Quadersteinen, auf denen die Statuen der Stifter und ihrer Schutzheiligen stehen. Die spiralförmigen Säulen werden von Engeln, die zwischen Blumenkranzen schweben, geschmückt. Am Säulenkopf ist die heilige Dreifaltigkeitsgruppe zu sehen. Die Statue fügt sich ausgezeichnet in das Baudenkmalensemble des Platzes ein.

Geißkirche und Kapitelsaal (Fő tér and Templom u.)

Die in Sopron lebenden Franziskaner bauten zuerst ihr Kloster im Zentrum der Stadt, dann um 1280 die Kirche als eine bemerkenswerte Schöpfung der gotischen Baukunst. Den Orden ließ Josef II. 1787 auflösen und die im Volk unter dem Namen Geißkirche bekannte Kirche kam in den Besitz der Benediktiner. In dieser Kirche wurden Königinnen und auch ein König gekrönt, fanden Landesparlamentversammlungen statt.Der gut proportionierte, feingliedrige Turm der Kirche ist eines der prägendsten Elemente auf dem ungleich schönen Hauptplatz. Besonders wertvoll sind die Meisterwerke der Freskenmalerei, die spitzbogigen Fenster, sowie Wappen, Aufschriften und Einrichtungsgegenstände, die an zahlreiche wichtige historische Ereignisse erinnern.An der Südseite führt ein Tor des angeschlossenen Klosters zum Kapitelsaal. Dieser Raum wurde früher als Gebetraum, dann als Gruft genutzt und fand schließlich als Lorettokapelle Verwendung. Während der Restaurierungsarbeiten kamen Spitzbögen, figurelle Verzierungen der Säulenköpfe, mittelalterliche Fresken zum Vorschein. Die an den Säulenköpfen hinter Blattornamenten versteckten Masken und Tierfiguren mit Menschenköpfen stellen die Hauptsünden dar. Der gotische Kapitelsaal zählt heute zu den besonderen Sehenswürdigkeiten unter den sakralen Kunstwerken.

Das Forum von Scarbantia (Sopron, Új u. 1.)

Das heutige Sopron, mit römischem Namen Scarbantia war im einstigen römischen Reich eine Grenzstation in der Provinz Pannonien. Ihre wichtige Rolle hat die Stadt auch ihrer Lage an einer der wichtigen Handelsstraßen des römischen Reiches, der Bernsteinstraße zu verdanken. Der Stadtkern, die heutige Altstadt, war im Mittelalter von Stadtmauern und Burggräben umgeben. Dieses Festungssystem hatte auch auf das Straßennetz seine Auswirkungen. Zentrum des römischen Oppidum war das Forum, dessen wichtigstes Gebäude – das Capitolium – 1893 beim Bau des Rathauses gefunden wurde. Mit den Ausgrabungen in den 1960-er und 1970-er Jahren konnte der volle Umfang und die Lage des Forums bestimmt werden. Die Sandsteinplatten des einstigen Platzes wurden aus dem Steinbruch von Fertőrákos hierher gebracht. Am südlichen Teil des Platzes kamen Sockel von drei Reiterstatuen aus Bronze zum Vorschein, an den einzelnen Seiten des Forums entdeckte man die Altäre verschiedener Götter. Der Tempel der drei Hauptgötter – Jupiter, Juno und Minerva – stand am höchsten Punkt der Stadt.

Alte Synagoge (Sopron, Új u. 22.)

Wann sich Juden in Sopron ansiedelten, ist nicht bekannt, sicher ist nur, dass in der Neugasse schon im 13. Jahrhundert 10-16 Familien lebten. Die sich mit Handel und Geldgeschäften beschäftigenden Juden waren nicht wirklich reich, bauten aber Anfang des 14. Jahrhunderts diese in Mitteleuropa einzigartige gotische Synagoge.Dem Glauben der Juden nach existiert nur ein Tempel, in dem der Schöpfer selbst anwesend ist, und dieser steht in Jerusalem. Die Synagoge ist also Gebetstätte, Versammlungsraum und Schule in einem. Daneben war noch das Spital zu finden, dass nebenbei auch noch Wanderern Unterkunft bot und das auch heute noch zu besichtigende rituelle Bad. Vom Eingang der Synagoge führt ein Gang in den großen Saal, dessen Haupteingang mit Spitzbogen und Tympanon aus dem Jahr 1300, der Bauzeit der Synagoge stammt. Die Synagoge hat zwei Zentren, die Aronkabine und die Kanzel. Die Aronkabine trägt einen reich geschmückten Steinrahmen und ein Tympanon, worauf in den Farben der Natur gemalte Motive von Trauben und Blättern zu sehen sind. Nur das Fundament der sechseckigen Kanzel ist noch original, aber Anordnung, Treppe, das hohe Geländer, das nach Osten gerichtete Lesepult wurden nach originalen Vorlagen gefertigt. Die Frauen hatten ihren eigenen Gebetsaal mit eigenem Ausgang, die im großen Saal stattfindenden Ereignisse durften sie nur durch schmale Fensterschlitze verfolgen. Ein interessanter Teil des Museums ist das rituelle Bad. Der jüdische Glaube trennt seit Urzeiten reine Dinge von unreinen Dingen, deshalb hatte das Bad immer eine hervorgehobene Rolle. Die Gebote von Moses schreiben ein Untertauchen in fließendem Wasser vor, das kann hier nur mit dem natürlichen Wasser des Brunnens vollzogen werden. 1526 wurden die Juden aus Sopron vertrieben, so war auch die Synagoge der Zerstörung ausgesetzt, wurde später dann zum Wohnhaus umgebaut. Dieses besonders schöne Gebäude erhielt seinen alten Glanz während der Forschungsarbeiten 1967 zurück.

Ursulinerplatz (Orsolya tér)

Die Ursulinerinnen ließen sich 1747 in Sopron nieder, und hatten nach den Plänen von Nándor Handler zwischen 1861-64 ihre heutige Kirche, Ordenshaus und Schule aufgebaut. Im ehemaligen Kloster im Haus Orsolya tér 2 ist die Römisch-Katholische Kirchenkunstsammlung untergebracht. Auf dem Hof des Ursulinerschulgebäudes wurden Reste des südlichen Tores aus der Römerzeit freigelegt.

Gegenüber dem Gebäude, an der Nordseite des Platzes steht das sog. Arkadenhaus, das im 16-17. Jahrhundert gebaut wurde. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts hatte man die Arkaden zugemauert, und sie sind erst nach den Bombenangriffen im 2. Weltkrieg wieder zum Vorschein gekommen. Im hier existierenden Ausstellungsgebäude des Soproner Museums findet auch die Landesmünzenbiennale statt.

Werfen wir einen Blick auf den in der Mitte des Platzes stehenden Marienbrunnen, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde und ursprünglich auf dem Hof des ehemaligen Franziskaner-, später Benediktinerklosters stand. Er ist in den 1930er Jahren an diesen Ort gekommen.

Eggenberg-Haus (Szent György u.)

Das Eggenberg-Haus wurde im 17. Jahrhundert im Baustil der Spätrenaissance errichtet. Das Wappen des Herzogs von Brandenburg schmückt das Tor, im Hof der Loggia ist das Wappen der Hohenzollern auszumachen.

Bezerédj Palast

Ein schöner, geistreicher Barockpalast, die derzeitige Fassade stammt vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Hier hatte Franz Liszt 1840 ein Hauskonzert gegeben, als die anwesenden Damen seine Handschuhe zerrissen hatten, um ein Andenken vom Komponisten zu haben.

St. Michael Kirche (Szentlélek u. 2.)

Die Kirche wurde im XIII. Jht.im romanischen Stil gebaut, der Bau hat sich dahingezogen, so dass die Kirche erst im XV. Jht. im gotischen Stil fertiggestellt wurde. Der 48 Meter hohe Turm ragt über die Stadt. Die Seitenmauern wurden durch Stützpfeiler befestigt. Man kommt durch ein am Fusse des Turmes stehendes sog. Füllungstor in das Kircheninnere, das durch vier monumentale Säulenpaare in drei Schiffen geteilt wird. Der neogotische Flügelaltar wurde von Ferenc Storno sen. entworfen, das alte Hauptaltarbild stammt von Bartholomeus Altomonte. Der wertvollste Kunstgegenstand der Kirche ist die aus Holz geschnitzte Madonnastatue.

Die Kirche kann auf Anfrage besucht werden (+36 99 508-080‎).

Für Stadtrundfahrt in Sopron besuchen Sie die folgenden Webseiten:

Stadtbesichtigung Mini Zug: www.sopronikisvonat.hu
Elektro Bus: www.electrobus.hu
Elektro Taxi: www.electrotaxi.hu

 

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